Käufe und Verkäufe von Einzelhandels- und Highstreet-Immobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz (2024–2026).
Die RWA Raiffeisen Ware Austria AG hat mehrere Liegenschaften in der Wiener Innenstadt für insgesamt 93 Mio. Euro verkauft. Das Gebäude Kärntner Straße 16 ging für 57,5 Mio. Euro an die Muzicant Holding, ein Gebäudekomplex zwischen Seilergasse und Spiegelgasse für 35,5 Mio. Euro an die Vienna Insurance Group (VIG).
Die Hilee GmbH und die INTERRA Immobilien AG haben das innerstädtische Shopping Center Palais Vest in Recklinghausen erworben. Das 2014 eröffnete Center zählt zu den führenden Einzelhandelsstandorten im nördlichen Ruhrgebiet.
Die Deutsche Immobilien Opportunitäten AG (DIO) hat ein Mixed-Use-Gebäudeensemble in zentraler Bonner Innenstadtlage von der Zurich Versicherungsgruppe erworben. Die Kaiserpassagen bestehen aus fünf Gebäuden mit mehr als 10.000 m² Mietfläche und wurden im Jahr 2000 umfassend saniert.
Lührmann Düsseldorf hat den Verkauf des Büro-, Wohn- und Geschäftshauses Cubik an der Kasernenstraße 17-19 im Düsseldorfer Central Business District exklusiv begleitet. Verkäufer war ein regionales Family-Office, Käufer eine Tochtergesellschaft einer deutschen Stiftung.
Investor Erich Schwaiger hat das Oberpollinger-Gebäude an der Neuhauser Straße 18 in München für rund 380 Mio. Euro aus der Signa-Insolvenzmasse erworben. Die Transaktion zählt zu den größten Einzeldeals des Jahres 2025 in Deutschland und sichert den Fortbestand des traditionsreichen Kaufhauses.
Die Stumpf Development GmbH erwarb das Galeria-Areal am Kurfürstendamm 231 aus der Insolvenzmasse einer Signa-Immobiliengesellschaft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Stumpf Development plant eine Umnutzung zu einem zeitgemäßen Nutzungsmix. Insolvenzverwalter: Prof. Dr. Torsten Martini.
Die Stumpf Development GmbH des österreichischen Milliardärs Georg Stumpf hat das Galeria-Areal am Kurfürstendamm 231 in Berlin aus der Signa-Insolvenzmasse erworben. Laut Geschäftsführer Stefan Zöser soll dort ein Nutzungsmix entstehen.
US-Assetmanager TPG hat die alleinige Kontrolle über das Designer Outlet Neumünster übernommen – Deutschlands größtes Outlet-Center mit über 130 Designermarken.
Hayfin Capital Management hat Berlins größtes Einkaufszentrum Gropius Passagen (100.000 m²) in Berlin-Neukölln von Nuveen und Unibail-Rodamco-Westfield für rund 240 Mio. Euro erworben.
Die Aachener Grundvermögen hat für einen ihrer Spezialfonds das Geschäfts-, Büro- und Wohnhaus Goethestraße 18 in Frankfurt am Main erworben. Das Objekt in der exklusiven Frankfurter Luxuseinkaufsstraße ist unter anderem an Bucherer vermietet und stärkt das Frankfurt-Portfolio der Aachener Grundvermögen.
Das ikonische Kaufhof-Gebäude mit Jugendstil-Fassade an der Königsallee 1-9 steht seit April 2025 zum Verkauf. Die Berliner Avalisgroup ist als Hauptinteressent mit einem Gebot von ca. 150 Mio. Euro bekannt. Grundschuld: 130 Mio. Euro. Der Galeria-Betrieb läuft während des Verkaufsprozesses weiter. Verkauf noch nicht abgeschlossen (Stand August 2025).
Der Schweizer Luxusuhrenhersteller Rolex hat das Geschäftshaus Königsallee 52-54 in Düsseldorf erworben. Die ursprüngliche Transaktion für ca. 45 Mio. Euro aus der Centrum-Insolvenzmasse wurde im Dezember 2024 vereinbart; Ende Juli 2025 wurden die Anteile an der Objektgesellschaft an die Rolex Immobilien GmbH weiterveräußert. Rolex plant dort eine eigene Flagship-Boutique.
Rolex kauft weiteres Gebäude an der Bahnhofstrasse Zürich
Galeria Kaufhof Königsallee; Signa-Insolvenz-Verkauf
Die MEAG hat eine gemischt genutzte Immobilie an der Calwer Straße 33-35 / Kronprinzstraße 28-30 in Stuttgart an einen von J.P. Morgan Asset Management verwalteten Fonds veräußert. Das Objekt in zentraler Stuttgarter Innenstadtlage umfasst Büro-, Bildungs-, Einzelhandels-, Gastronomie- und Wohnnutzungen.
CBRE Investment Management erwarb das ikonische Upper West Hochhaus in Berlin-Charlottenburg aus der Signa-Insolvenzmasse. Das 119 Meter hohe Gebäude mit Waldorf Astoria Hotel, Büros und Einzelhandelsflächen wechselte für rund 450 Mio. Euro den Besitzer.
Rolex-Boutique Königsallee; Privatinvestor kauft Gebäude
Die Cells Group hat für ihren E3-Fonds das ehemalige Karstadt-Gebäude (heute Thalia-Haus) an der Mönckebergstraße in Hamburg aus der Signa-Insolvenzmasse erworben. Das Objekt in Hamburgs wichtigster Einkaufsstraße soll neu positioniert werden.
Münchner Fußgängerzone; Family-Office-Investment
Die Schwaiger Group hat das Gebäude des Münchner Luxuskaufhauses Oberpollinger aus der Signa-Insolvenzmasse für rund 380 Mio. Euro erworben. Das Kaufhaus selbst bleibt unter der Marke Oberpollinger (The KaDeWe Group) geöffnet.
Signa-Insolvenz-Verkauf; gemischte Nutzung Büro/Hotel/Retail
Signa-Insolvenz-Verkauf Wien; historisches Stadtpalais
Rolex hat über seine Immobilientochter Marconi Investments das Gebäude Bahnhofstrasse 40 in Zürich von der Erbengemeinschaft der Familie Ganz erworben. Das Objekt ist an Chopard vermietet und liegt in der teuersten Einkaufsstraße der Schweiz.
Signa-Insolvenz-Verkauf; Hamburger Innenstadt
Historische Alsterarkaden am Jungfernstieg; Hamburger Wahrzeichen
Ehemaliges Schuhhaus Leiser; Revitalisierungsprojekt
Die Branicks Group AG verkaufte das ehemalige Horten-Kaufhaus (Baujahr 1972) in der Bremer City an die städtische Entwicklungsgesellschaft BRESTADT GmbH für 37,2 Mio. Euro. Das Objekt war zuletzt bis 2020 als Galeria Kaufhof betrieben worden, danach als Opti-Wohnwelt. Branicks hatte das Objekt 2011 für den Eigenbestand erworben.
OFB Projektentwicklung (Helaba-Tochter) erwarb das Galeria-Kaufhof-Gebäude am Rotkreuzplatz in München-Neuhausen aus der Signa-Insolvenzmasse für ca. 80 Mio. €. Signa hatte vor der Insolvenz noch 100 Mio. € angestrebt. Der Kaufpreis reichte aus, damit alle Signa-Finanzierer (Saar LB, VR Bayern Mitte, Bayern LB) ohne Verlust aus ihrem Engagement herauskamen.
JP Immobilien hat den Kärntner-Ring-Hof in Wien für rund 100 Mio. Euro von der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft erworben. Das gemischt genutzte Objekt in prominenter Innenstadtlage zählt zu den bedeutendsten Transaktionen des Jahres 2024 in Wien.
Der Wiener Investor Georg Stumpf (Stumpf Development) kaufte den halbfertigen Rohbau des geplanten Luxuskaufhauses "Lamarr" auf der Mariahilfer Straße aus der Signa-Insolvenzmasse für 120,6 Mio. Euro. Das ursprünglich als Luxuskaufhaus geplante Gebäude soll nun zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut werden.
Union Investment hat den Retail Park Gewerbepark Stadlau in Wien von Nextensa erworben. Das Fachmarktzentrum verfügt über rund 18.000 m² Einzelhandelsfläche und ist vollständig vermietet.
Im Rahmen der Signa-Insolvenz wurde das Geschäftshaus Tauentzien 20 in Berlin an Midstad Development GmbH veräussert. Das Objekt liegt an der Tauentzienstrasse, einer der frequenzstärksten Einkaufsstrassen Berlins.
Der PURE Swiss Opportunity Real Estate Fund (PSO) hat ein Portfolio von fünf Liegenschaften in der Zürcher Innenstadt erworben. Die Transaktion umfasst gemischt genutzte Objekte mit Einzelhandels- und Büroflächen.
Die Rock Capital Group hat das Monachia-Haus an der Neuhauser Strasse 47 in München erworben. Das Objekt liegt in der Münchner Fussgängerzone, einer der meistbesuchten Einkaufsstrassen Deutschlands.
Die thailändische Central Group hat das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) in Berlin nach der Insolvenz von Signa übernommen. Das KaDeWe ist eines der bekanntesten Kaufhäuser Europas und ein Wahrzeichen der Berliner Tauentzienstrasse.
Im Rahmen der Signa-Insolvenz wurde das ehemalige Kaut-Bullinger-Haus an der Rosenstrasse 8 in München an den Investor Erich Schwaiger verkauft. Das Objekt liegt in direkter Nähe zur Kaufingerstrasse und ist Teil der Münchner Fussgängerzone.
Das Hirmer Stammhaus an der Kaufingerstrasse 28 in München wurde an den Investor Erich Schwaiger veräussert. Das Gebäude beherbergt das traditionsreiche Herrenmodehaus Hirmer und ist eines der markantesten Geschäftshäuser der Münchner Innenstadt.
Calinton Immobilière SA hat ein Gebäude an der Rue du Rhône in Genf von der NPH GENF I AG erworben. Die Rue du Rhône gilt als eine der teuersten Einzelhandelslagen Europas und zieht vor allem Luxusmarken an.
Commerz Real hat im Rahmen eines Einzelmandats ein Ensemble aus Büro- und Geschäftshäusern an der Maximilianstraße 12-14 und Falkenturmstraße 5-7 in München erworben. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1867 mit ca. 6.100 m² Mietfläche beherbergt im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss Marken wie Louis Vuitton, Montblanc und Swatch.
SFP AST Swiss Real Estate hat ein Geschäftshaus an der Freien Strasse 2 in Basel erworben. Die Freie Strasse ist Basels wichtigste Fussgängerzone und 1A-Einkaufslage mit hoher Passantenfrequenz.
Rolex hat über seine Investmenttochter Marconi Investments SA das historische "Haus zum Nordlicht" an der Zürcher Bahnhofstrasse erworben. Das Gebäude dient als Flagshipstore der Uhrenmarke in der teuersten Einkaufsstrasse der Schweiz.
Rolex-Konzern kauft Omega-Boutique-Gebäude an der Rue du Rhône
Rolex hat über seine Immobilientochter Marconi Investment SA ein weiteres Gebäude an der Genfer Luxuseinkaufsstrasse Rue du Rhône erworben. Die Marke sichert sich damit strategisch eigene Standorte in den wichtigsten Schweizer Luxuslagen.
Union Investment hat für den offenen Immobilienfonds UniImmo: Deutschland das Büro- und Geschäftshaus Herzog in der Schildergasse 56-58 in Köln von Bauwens erworben. Das Objekt in einer der meistbesuchten Einkaufsstraßen Deutschlands ist unter anderem an Deichmann vermietet.